Wir haben was gegen Algen und Pilze

Algen- und Pilzbefall – ein umweltbedingtes zunehmendes Phänomen. Die Ursachen an Fassaden dafür sind vielfältig. Ein Grund hierfür ist u. a. die verbesserte Luftqualität, die den Mikroorganismen heute erlaubt, sich gut zu verbreiten.

Die auslösenden Wirkungsmechanismen sind längst noch nicht in allen Details belegt. Fakt ist, dass wir nachweislich in einer Region leben, die Algen- und Pilzbewuchs begünstigt und dadurch diesen einen natürlichen Lebensraum bietet.

Feuchtigkeit an der Oberfläche
 (Putz u. o. Farbe) ist sicherlich einer der primär auslösenden Faktoren. Ob nun Bewuchs auf der Fassade auftritt oder nicht. Früher oder später wird jede bewitterte, ökologisch vertretbare Beschichtung von Algen- oder Pilzen besiedelt werden, wird jede Fassade altern oder verschmutzen.

Deshalb braucht es eine spezielle Auswahl an hochwertigen Putzen, Grundierungen und Farben unter gleichzeitiger Berücksichtigung des konstruktiven Bautenschutzes (wie z.B. Dachüberstände).

Eine Fassade kann im Laufe der Zeit so einiges ansammeln. So erkennen Sie dort den organischen Bewuchs, wie Algen, Flechten, Staub, Schmutz aus der Luft, Pilze oder auch Schäden, die durch Regenwasser entstanden sind. Natürlich dürfen auch Schäden, wie Schmierereien und unerwünschtes Graffiti bei der Aufzählung nicht vielen. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auf Dauer die Fassade schädigen.

Vor allem der Algen- und Pilzbefall sowie auch die Emissionsverschmutzungen und der Staub können der Fassade sehr zusetzen und den Verschleiß dabei beschleunigen. Die Dampfdurchlässigkeit, also die Atmungsaktivität der Wand kann dabei verhindert werden. Das bedeutet, dass das schnelle Trocknen der Fassade nach einem nassen Wetter verhindert wird.

Welche Ursachen gibt es für Algen- und Pilzbefall an den Fassaden?

Sobald die Fassade innerhalb kurzer Zeit schon einen Grünton annimmt oder besonders schnell schmutzig ist, können Sie die Ursachen herausfinden. Liegt das Haus oder das Gebäude in einem schattigen oder eher feuchten Bereich am Hang oder beim Fluss, können dies Gründe sein, warum die Fassade ein Algen- oder Pilzbefall hat.

Aber auch ein geringer Dachüberstand kann dafür sorgen, dass die Fassade viel Regenwasser abbekommt. Eine Fassadendämmung ist ebenfalls ein Grund, warum sich Pilze und Algen auf der Fassade niederlassen. Das liegt daran, dass gedämmte Fassaden außen kühler sind und dadurch auch langsamer trocknen.

Stadt oder Land – gibt es regionale Unterschiede?

Sieht man sich die Statistiken genauer an, kann gesagt werden, dass organische Bewüchse in ländlichen Regionen häufiger auftreten. Das liegt daran, dass die Häuser sich oft in der Nähe von Feldern oder Wäldern befinden, die Pilzsporen und andere Pflanzenmaterialien in der Luft enthalten. Bei den Fassaden von Stadthäusern finden Sie eher Emissionsverschmutzungen, die durch groben Staub oder Feinstaub erzeugt werden.

Die Fassade vor Algenbewuchs schützen

Möchten Sie diesen Fassadenbefall vorbeugen, sollten Sie sich für eine gute Fassadenfarbe entscheiden. Diese sollte aus rein mineralischen Silikat bestehen, sodass man einen Pilzbefall oder Algenbewuchs verhindern kann.

Auch ein sogenannter Lotus-Effekt kann mit verschiedenen Fassadenfarben bewirkt werden. Dabei handelt es sich um Silikonharzfarben, die schmutz- und wasserabweisend sind. Das erleichtert übrigens auch das Reinigen der Fassade.